„ROT RÖTER INFRAROT“

Schon seit Anfang meiner Photographie haben mich die surreal wirkenden Aufnahmen der schwarz/weisen Infrarotbilder in meinen Bann gezogen. Und nach dem ich eine digitale SLR ausfindig machen konnte, welche keinen brettdicken IR-Sperrfilter verbaut hat, war diese photographische Spielerei natürlich auch nicht mehr sicher vor mir. Ich besorgte mir einen IR Filter mit 900 Nanometer und schraubte diesen vor das Objektiv. Die ersten Ergebnisse waren nicht so berauschend, da das Objektiv einen Hotspot hatte. Aber bereits ein weiteres manuelles Glas, was auch die „Missweisung“ für die scharfstellung hatte,  funktionierte schon hervorragend.
 
Worms Rheinufer 
 
Der Workflow mit diesem Filter war jedoch ziemlich umständlich. Darüber hinaus war mit dem Filter auf Grund der 900 nm nur S/W Aufnahmen möglich. Daher griff ich zu, als mir eine umgebaute Nikon DSLR angeboten wurde. Die Belichtungszeit betrug nur noch 1/10tel. Und das Scharfstellen ging nun wieder mit dem Autofokus. Diese Kamera hatte ich ebenfalls an Bord, als ich im Osten unseres Landes unterwegs war. Bevorzugtes Objekt für den sog. „Woodeffekt“ waren natürlich die Alleen, die es dort noch häufig gibt. 
 
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Leuchtturm-Rerik-IR