Reisebericht: Der technische Prolog

Ich habe jetzt noch ein wenig Zeit, um mich mit dem Fotoequipment für meine nächste Reise auseinanderzusetzen.

Auseinandersetzen? Der mich kennt, käme wohl nicht auf die Idee, dass ich mir Gedanken machen müsste, was mir noch fehlt oder fehlen könnte. Mein Dilemma sind die Phantomschmerzen aus der Infizierung mit GAS (Gear Acquisition Syndrom). Einfach mal Googeln 😉 . An Kameras und Objektiven mangelt es mir nicht. An der Postproduktion jedoch, habe ich nur einen lahmen kranken Gaul am Start. Und gerade da, sollte ich mal etwas spendabler sein.

Ich bin bei meiner nächsten geplanten Reise viel auf dem Wasser unterwegs, und weiß als Antistrandurlauber, dass ich mich womöglich nach ein paar Tagen auf Deck langweilen würde. In die Sonne legen und nix tun, ging noch nie, und wird auch jetzt nicht gehen. Also werde ich nicht umherkommen, mir noch ein Laptop für die Bildauswahl, erste Bearbeitung und das Schreiben eines Reiseberichts zuzulegen. Was vernünftiges! Den ich schrieb „lahmer kranker Gaul“! Aber nicht „alter lahmer kranker Gaul“! Aber dazu ein paar Zeilen, wenn ich mir ein neues frisches schnelles Pferd an Bord geholt habe.

Mehr gibt es hier: „Die Postproduktion auf Reisen

 

Aber nicht genug der Seuche GAS. Tatsächlich schwanke ich sogar noch zwischen der Entscheidung, ob ich überhaupt digital fotografieren will, oder nicht doch besser analog? Filmmaterial, sowohl 120er Mittelformat sowie 135er Kleinbildfilme sind genügend im Bestand. Also nix, weswegen ich jetzt noch Geld in die Hand nehmen müsste. Und natürlich kann ich auch beides verbinden, und digital sowie analog fotografieren. Kameratechnik, die teilweise beides abbildet, ist ja vorhanden. Digitale Spiegelreflex bzw. digitale Messucherkamera gepaart mit einem analogen Pedant, die sich dann die Objektive teilen. Wäre doch was!

Da habe ich mir unter Die Reise Digital oder Analog Gedanken gemacht.

 

Jetzt geht es zu meiner Entscheidung, welchen Fotoapparat ich mit auf die Reise nehme. Naja, sagen wir besser, es geht um die Systementscheidung. Die Aspekte sind neben den üblichen technischen Daten natürlich auch die Größe und der Umfang. Und somit geht es auch um das Gewicht, was ich schleppen darf, und die Größe bzw. Packmaß der ganzen Sache.

Zumindest eine Kamera ist gesetzt! Ja wie? Ja, eine hat sich gleich qualifiziert! Und das nicht „wegen“ Ihrer technischen Qualität, sondern „darüber hinaus“. Neben Ihrer unschlagbaren Kompaktheit.

Aber die kleine Knipse alleine ist mir dann doch zu wenig. Deswegen stellen sich zwei weitere Systemanwärter in den Ring. In der rechten gelben Ecke sehen wir die dicke DSLR mit Ihren fetten Gläsern. Und in der linken roten Ecke die Herausforderin, die schlanke Messucherkamera mit Ihren kleinen aber feinen Glas.

Wie der Fight ausgeht? Keine Ahnung, aber die Erste Runde läuft schon.

 

Und wie die Entscheidung aus ausfallen mag, da wäre ja noch die Sache mit den Objektiven. Einfach mache ich mir die Sache ja nicht. Soviel wie nötig, aber sowenig wie möglich. Man kann diese Auswahl ja nicht nur auf technischen Daten treffen. Und selbstverständlich trifft man hier nur in Verbindung mit der vorhergehenden Entscheidung über das System eine Auswahl.

Meine Gedanken zu Weitwinkel, Tele und Zoom habe ich mir auch nicht leicht gemacht.

 

Und dann muss das ganze Gelump ja auch noch in ein adäquates Täschchen. Was die Tasche dann alles können muss, und wie ich hier zu einer Entscheidung komme, ist halt auch wieder von mehreren Faktoren abhängig. So der megagroße Taschenfreak bin ich halt dann doch nicht.

Die Entscheidung ist dann doch eher Nebenkriegsschauplatz.

 

Und dann gibt es ja noch die Kleinigkeiten! Von der Speicher/Filmauswahl über Filter, Stativ & Co.

 

Und zu guter Letzt, habe ich nach der ganzen Vorbereitung, den Gedanken über die Ausrüstung und nach der Reise ein Resümee gezogen. Wenn auch sicherlich ein Vorübergehendes. 😉