„NEW YORK CITY GESHIFTET“

Als ich ein paar Tage in New York City war, kam ich nicht umher, auch ein Shiftobjektiv einzupacken. Den, wenn nicht hier, kommt eine spezielle Linse dieser Art am besten zum Einsatz. Gemein hin sagt man ja, dass NYC die Stadt der Photographen ist. Ich glaube sogar, das diese Stadt die meist abgelichtete Metropole der Welt ist. Und wenn nicht schon eine solch‘ spezielles Glas in meinem Objektivpark gewesen wäre, dann hätte ich es mir noch schnell besorgt oder geliehen. Nach dem einchecken im Hotel packte ich also meine Nikon D700 mit dem 28mm Schneider Kreuznach PC Super Angulon und einem Stativ und tauchte am Madison Square Garden in die Tiefe ab, um mit der Underground rüber nach Brooklyn zu fahren. Es waren kaum Menschen auf der Straße, so dass ich zunächst die Manhattan Bridge durch die Häuserschlucht aufnahm. 
 
 
 
washinton-Street
 
 
 
Am Ende der Washington Street,  gleich um die Ecke links hatte ich einen sehr schönen Blick auf den Pfeiler der Manhattan Bridge. Also baute ich wieder das Stativ auf, und fing an, den Bildaufbau zu komponieren. „Komponieren“ heißt aber einfach nur, dass man mit einem voll manuellem Objektiv mit Arbeitsblende einstellen, shiften und scharfstellen so lange beschäftigt ist, dass man sich auch einfach mehr Zeit nimmt, um mehrmals durch den Sucher zu schauen, ob alles in Ordnung ist.
 
 
manhattan-brigde-colorkey
 
 
An dem darauffolgenden Tag hatte ich das 28er Shiftobjektiv nochmals im Einsatz, als ich durch New York streifte, und an der Ecke Broadway und Fifth Avenue das Flatiron Building photographierte. Bei den weiteren Photos, die ich mit einer 28er Brennweite  aufnahm, kam dann jedoch meist das 28-70er zum Einsatz. Auch aus dem Grund, dass ich viel mit dem Polfilter arbeite, und für das 28er Shiftobjektiv einen solchen nicht hatte. 
 
 
Flatiron Building k
 
 
 
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