lomo minitar  meets  sony nex-3

 

 

Als ich am Wochenende meinen Bestand an analogen Fotoapparaten durchschaute, fiel mir eine alte Lomo LC-A in die Hand. Da die Kamera einen Defekt am Verschluss hatte, kam ich kurzerhand auf die Idee, die Linse andersweitig zu verwenden. Man sagt dem Minitar 1 mit 32mm und einer Offenblende von 1:2,8 der Lomo LC-A eine gewisse Einzigartigkeit nach, weswegen die Optik mittlerweile auch mit dem Leica M-Mounth für knapp 350.- € verkauft wird. Meine Low Budget Lösung kostete mich einen Kameradeckel und ca. 15min Arbeit. Und schon war das Objektiv an einer etwas älteren Systemkamera adaptiert. Zwar ohne Blende, den die ist bei einer solchen kleinen Kamera ja meistens mit dem Verschluss kombiniert, was aber beim fotografieren kein Nachteil ist. Gerade bei Offenblende soll sich ja die Einzigartigkeit des Minitar 1 zeigen. Da Schärfe bei fotogafischen Aufnahmen meist eh überschätzt wird, habe ich bei meinen ersten Aufnahmen das korrekte scharfstellen auch nich sooooo ernst genommen.

Es würde mich ja mal reizen, das Minitar an digitales Vollformat zu adaptieren. Schließlich spielt erst dann das Glas die Scherbe seine besonderen Reize aus. Nikon DSLR scheidet wegen dem Spiegel und dem Auflagemaß aus. Bleibt halt nur die digitale M Vollformat von Leica. 🙂

 

Und wie sieht das jetzt aus? Ziemlich zusammengenagelt, was ja auch nicht so weit hergeholt ist. 😉

 

Hier ein paar Aufnahmen mit der Frankenstein.