Mamiya 645 & 135 back & Sekor 80mm & Voigtländer V200

Es ist nebelig, richtig schön nebelig. Also bestes Wetter, um ein paar Fotos zu machen. So mache ich mich kurzentschlossen auf, und packe 2-3 Kameras ein. Mit dabei ist auch eine Mamiya 645 Super mit dem 80er Sekor. Das mit der Anfangsblende von 1,9. Ein solch‘ schnelles Glas ist zwar bei Landschaftsfotografie nicht nötig, aber ich habe neben einem 150er kein anderes Glas für die Babymittelformat. Also kommt das mit. Darüber hinaus fotografiere ich dazu dann an dem Tag eh noch im Cropmodus. Ich habe neben den üblichen 120er Magazinen seit kurzem ein 135er Magazin, welches ich noch nicht getestet habe. Also ein Kleinbildfilm rein, und so findet ein 12er Farbfilm mit einer ISO von 200 den Weg in’s Magazin. Bei dem Film handelt es sich um eine Rolle, die mit dem vielversprechenden Namen „Voigtländer“ gebrandet ist. Wer letztendlich den Film hergestellt hat um ihn dann unter diesem Namen zu vertreiben, ist mir nicht bekannt. Das Ablaufdatum dieser Rolle Film ist Mai 2008.

Bei der Bildgestaltung muss man sich halt vor Augen halten, daß das Negativ eben nich 60mm auf 45mm groß ist, sondern nur 36mm auf 24mm. Für das nächste mal schneide ich mir aus Papier eine Maske, die ich dann grade auf die Mattscheibe lege. Besser ist das. Sonst vergisst du mal einen Augenblick, das du ein Cropmagazin an der 645er hast, und schwups, hast du ein scheiß Bild! Oder mehrere! Kann durchaus passieren, da ich die Kamera ja nicht sooo oft verwende. Nicht, dass die schlecht sei, oder so. Nein. Das Problem ist: Viele Kameras sind des Fotografen tot. Sozusagen.

Und zu dem 80er Sekor mit F 1:1,9. Für die, die mit Mittelformat nicht so viel zu tun haben. Das entspricht in etwa einem 50mm f 1:1,2. Klasse für Freistellungsfans. Aber manchmal ist die Unschärfe im Hintergrund dann doch „to much!“ Sieht man bei den beiden Bildern unten.


Manchmal ist halt weniger mehr.

Das 135er Magazin wird bei mir wohl das bleiben, was es ist. Eine Notlösung für den Fall, dass…….