Die Olympus XA2

Es fallen bei meinem Langzeitprojekt „PURCHASED MEMORIES“ naurgemäß eine Menge analoger Kameras, insbesondere kompakte Modelle an. So ist mir auch eine Olympus XA2 in meinen Bestand gespült worden. Da die Olympus im Ranking der Wertigkeit eher im Mittelfeld spielt, da es sich halt um keine Contax, Minox oder Rollei handelt, habe ich die Kamera zunächst in der Krabbelkiste geparkt. Mehr Aufmerksamkeit hat die XA2 erst bekommen, als ich das größere Modell, die XA schätzen lernte. Die XA ist sehr kompakt, hat eine Anfangsblende von 2,8 (zumindest meine) und einen Messsucher. Und das bei den Maßen dieses Winzlings! (Aber dazu später mehr).

Die XA2 lässt sich mit einer Hand und in der Tasche bedienen. Also in der Tasche spannen, die Entfernung über den Raster mit 3 Stellungen einstellen (1,2-1,8-6,3-unendlich) und den Objektivschutzdeckel öffnen. Erst jetzt braucht man die Kamera aus der Tasche nehmen. Die XA2 hatte ich ein paar Tage bei mir, und mit einem 36er Fujifilm geladen. So habe ich den Film bis zum Ende belichtet, um in dann jedoch, nach dem zurückkurbeln, nochmals für eine Doppelbelichtung einzulegen. Ich war da mit einer Freundin abends unterwegs, und habe Ihr kurzerhand die XA2 in die Hand gedrückt mit der Bitte, den Film an dem Abend nochmals zu belichten.

Hier sind eine Auswahl der Aufnahmen des ersten Films mit der Kamera 🙂